Asamkirche HEAD

Wissenswertes über diese Kirche

Die Kirche St. Johann Nepomuk wurde 1733-1746 erbaut. Sie ist auch bekannt als Asamkirche – nach deren Architekten, Erbauern und einzigen Finanziers, den Brüdern Egid Quirin Asam und Cosmas Damian Asam. Letzterer nutzte die Kirche zunächst ausschließlich privat, bis der Widerstand der Bürger zu groß wurde und sie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden musste. Egid Quirin Asam verstarb bereits 1739 vor Fertigstellung des Gotteshauses, nachdem er seine Entwürfe des Deckenfreskos mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Nepomuk fertigstellte.

Als eine der schönsten Kirchen des bayerischen Spätbarocks und der Architektur des Rokoko, wurde sie links neben dem Asamhaus erbaut. Ein Pfarrhaus (1771 errichtet) schließt sich auf der rechten Seite an. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude vollständig zerstört und anschließend wieder detailgetreu aufgebaut.

Die Taten des Heiligen Johannes von Nepomuk werden auf der reich verzierten Fassade erzählt. Prächtige Malereien und vergoldete Zierleisten zieren die Decke der Asamkirche. Auf dem Hochaltar ist der Gottvater mit der dreifachen, päpstlichen Tiara abgebildet. Die Engel des Bruderschaftsaltars aus dem Jahre 1767 wurden von Ignaz Günther erstellt, jedoch erst später der Innenausstattung der Kirche hinzugefügt.

Anschrift: Sendlinger Straße 62, 80331 München – zur Webseite auf Muenchen.de

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