Theatinerkirche

Wissenswertes über diese Kirche

St. Kajetan (Theatinerkirche) wurde 1663-90 als Dankesgeste des Kurfürsten Ferdinand Maria und seiner Gemahlin Henriette Adelaide von Savoy für die Geburt des Prinzen Max Emanuel erbaut. Sie wurde nach San Andrea del Valle in Rom im italienischen Stil des Hochbarock von Agostino Barelli entworfen. Die zwei Türme wurden von Enrico Zuccalli ergänzt. Francois de Cuvilles vollendete erst 1768 die Fassade von St. Kajetan. Die gelbe Farbe und der mediterrane Stil hatten einen nicht unbedeutenden Einfluss auf den Barock in Süddeutschland und wurden zu einem bekannten Symbol für München.

Die umfangreichen Stuckarbeiten im Inneren stammen von Nicolo Petri (1685-88), die Stuckfiguren von Wolfgang Leutner. Andreas Faistenberger erstellte 1686 die gro§e, schwarze Kanzel. Gemälde von Carlo Cignani, Caspar de Crayer, Joachim Sandrart und George Desmarees sind an den Altären zu finden. Die Statuen des Heiligen Marcus und St. John schuf Balthasar Ableithner. Die kleine Kapelle beinhaltet die Gräber von König Maximilian II., sowie seiner Königin Marie. Zahlreiche Mitglieder, Kurfürsten und Könige des Hauses Wittelsbach sind in der Krypta beigesetzt.

Anschrift: Salvatorplatz 2, 80333 München – zur Webseite

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