Business Shooting mit Florian - 2012-03-15 18:00:46

Das Bewerbungsfoto – Ihr Aushängeschild

Bewerbungsfoto und Anschreiben verfolgen ein ähnliches Ziel: Sie möchten zeigen, dass es sich lohnt, Sie kennenzulernen. Die hohen Ansprüche, die somit an das Anschreiben gestellt werden, sollten sich auch im Bewerbungsfoto widerspiegeln.

Der erste Eindruck: die erste Hürde

Mit einem Foto aus dem Bahnhofsautomaten können Sie zwar Geld und Aufwand sparen, es wird aber schwierig sein, die erste große Hürde, die Auswahl nach dem ersten Eindruck auf dem Tisch des neuen Arbeitgebers, zu meistern.

Das Bewerbungsfoto und auffällige Überschriften fallen in der Regel als erstes ins Auge des Betrachters. Dieser erste Eindruck wird sich unterbewusst und subjektiv durch das Betrachten der gesamten Bewerbungsunterlagen ziehen. Das Foto geht mit allen weiteren Informationen wie dem Schreibstil, der Übersichtlichkeit, der fachlichen Eignung eine Symbiose ein und trägt somit erheblich zum Gesamtbild Ihrer Persönlichkeit bei. Heben Sie sich daher von anderen Bewerbern ab und investieren Sie ein wenig Zeit und Geld in professionelle Bewerbungsfotos.

Das Ziel: sympathisch und kompetent wirken

Studien haben gezeigt, dass die Hälfte aller Bewerbungen bereits wegen einem schlechten Bewerbungsfoto aussortiert werden. Kriterien hierbei sind nicht nur die Professionalität der Aufnahme, sondern insbesondere der vermittelte und bleibende Eindruck: wirken Sie auf dem Foto natürlich, fühlen Sie sich in der Kleidung wohl, passt die Bildkomposition zur zu besetzenden Stelle? Ihre Persönlichkeit ist ihr größtes Alleinstellungsmerkmal, ihr Aushängeschild, dicht gefolgt von Ihrem Fachwissen.

Die Reflexion Ihrer Persönlichkeit stellt daher die größte Herausforderung des Fotografen dar. Wünschen Sie das besondere Etwas in Ihrem Bewerbungsfoto, sprechen Sie den Fotografen darauf an. Viele Fotografen machen für günstiges Geld Standardbilder in gewöhnlichen Posen. Das Ziel des Besuchs beim Fotografen sollte sein, dass Sie Ihrer Investition (Zeit und Geld) nicht hinterher trauern. Das Bewerbungsfoto muss Sie in Ihrem Willen und Ihrer Überzeugung bestärken, Sie natürlich, sympathisch und kompetent wirken lassen und der/die Beste für den Job zu sein.

Der Weg zum perfekten Bewerbungsfoto

Heben Sie sich mit Ihrem Bild ab, indem Sie mit dem Fotografen über das Ziel der Aufnahme und Ihre Erwartungen sprechen. Eine gute Vorbereitung ist daher die halbe Miete:

  • Der Tag des Fotoshootings ist Ihr Tag! Gehen Sie nur zum Fotografen, wenn Sie morgens nicht mit dem falschen Bein aufgestanden sind. Niedergeschlagenheit, Hektik und Unwohlsein hinterlassen ihre Spuren auf jedem noch so guten Bild. Nehmen Sie sich genug Zeit für das Shooting. Je positiver Ihre Stimmung, desto kraftvoller Ihr Selbstwertgefühl und Ihre Ausstrahlung!
  • Ziehen Sie die richtige Kleidung an, passend zum Job und dem zu vermittelnden Eindruck, oder bringen Sie diese mit.
  • Überlegen Sie sich eine Körperhaltung. Bewerbungsfotos sollten, sofern Sie sich nicht als Model bewerben, keine Ganzkörperfotos sein, sondern klassische Porträts. Verhältnismäßigkeit und Seriösität sind wichtig.
  • Der Bildausschnitt ist heute variabler denn je. Scheuen Sie keine Querformate, aber experimentieren Sie oder der Fotograf nicht zu sehr. Natürlichkeit entsteht dann, wenn Sie sich in Ihrer Körperhaltung, der Pose wohl fühlen. Auch angeschnittene Gesichter sind heute kein Tabu mehr.
  • Eine kunstvolle Schwarzweißaufnahme kann ebenfalls gut wirken. Machen Sie sich Gedanken, was Sie mit ihrem Bewerbungsfoto ausdrücken möchten. Schwarzweiß regt die Fantasie des Betrachters an, da die Möglichkeiten der Interpretation aufgrund der fehlenden Farbinformationen vielfältiger sind.

Sprechen Sie in jedem Fall über die o.g. Punkte mit dem Fotografen. Je besser er Ihre Vorstellungen kennt, desto einfacher und treffsicherer kann er diese umsetzen und Sie sind zufrieden(er) mit dem Ergebnis.

Das Bewerbungsfoto – Ihr Aushängeschild
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