Das Wichtigste auf einen Blick

Für meine lieben Hochzeitspaare möchte ich mit dieser kleinen Hochzeitsfibel ein paar Antworten auf Fragen zusammenfassen, die häufig gestellt werden, sowie Themen ansprechen, die mir als Hochzeitsfotograf am Herzen liegen.

  • Jeder Fotograf hat seinen ganz eigenen Stil. Einen Hochzeitsfotografen sollten Sie daher erst dann buchen, wenn Ihnen dessen Bilder auch wirklich gefallen. Ein Rennfahrer wird auch nicht automatisch zum Piloten, nur weil ihm das Fliegen Spaß macht :) Lassen Sie sich von den Fotos und Referenzen des Hochzeitsfotografen inspirieren.Trifft sein Stil Ihren Geschmack? Sie werden einige Stunden, meist auch den ganzen Tag vom Fotografen begleitet und müssen sich dabei auf dessen Professionalität verlassen können. Der Sympathiefaktor spielt daher bei der Wahl des Hochzeitsfotografen eine entscheidende Rolle.
  • Ein Vorgespräch mit dem Fotografen sollte nicht fehlen. Dieser Termin dient dazu, sich gegenseitig kennenzulernen, über den Ablauf der Vorbereitungen und des Hochzeitstages zu sprechen, sowie über den Umfang der zu erbringenden Dienstleistung – sprich welche Fotos Sie sich vorstellen. Weitere Informationen zum Ablauf erhalten Sie auch auf dieser Seite.
  • Die Preise werden bei den Hochzeitsfotografen unterschiedlich gehandhabt. Die meisten Fotografen bieten Paketpreise. Diese wirken auf den ersten Blick teurer als die einzelnen Leistungen, sind es aber meistens nicht! Achten Sie darauf, dass Sie die Fotos als Datei in hoher Auflösung und ohne Wasserzeichen erhaltet und bestenfalls nicht teuer für jedes einzelne Foto im Nachhinein bezahlen müssen.

Weitere Hinweise und Tipps für Ihre Hochzeit

  • Erzählen Sie dem Hochzeitsfotograf von euch, wie Sie euch kennengelernt haben, was Sie für Hobbys haben etc. Je mehr er über Sie weiß, desto individueller und persönlicher werden am Ende die Fotos. Für die Paarfotos können eigene Vorlieben sehr reizvoll sein: in einem Schloss, einer Bibliothek, in einer Einkaufsstraße o.ä. Ggf. ist bei der einen oder anderen Location eine zusätzliche (Foto-) Genehmigung notwendig.
  • Ein Vertrag ist nicht zwingend erforderlich. Er ist insbesondere dazu da, die Rechte am Bild zu regeln: Das Urheberrecht bleibt immer beim Fotografen, was gesetzlich so vorgegeben ist. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich die privaten, nicht kommerziellen Nutzungsrechte zusichern lassen, damit Sie die Bilder auf eurer Webseite nutzen oder bspw. in Facebook zeigen können. Vergessen Sie dabei bitte nicht, dass ein Copyright-Hinweis auf den Fotografen gesetzlich vorgeschrieben ist. Der Fotovertrag dient häufig auch der Fixierung des Hochzeitsdatums und ist bei vielen Fotografen erst nach Unterzeichnung für Sie fest reserviert.
  • Eine Anzahlung ist nicht unüblich bei Hochzeitsfotografen. Für mich ist es neben der Fairness auch eine Frage der Kalkulierbarkeit des Auftrages.
  • Immer wieder berichten Paare, dass der tatsächliche Output, die Hochzeitsfotos, bei Beauftragung nicht genau spezifiziert wurden und am Ende zusätzlich teuer erkauft werden mussten. Bedenken Sie, dass alle Fotos mit professioneller Bildbearbeitung, fairer, privater Nutzungsrechte und in hoher Auflösung ohne Wasserzeichen Sie meist günstiger im Paket kommen und zudem – ganz wichtig – bereits im Vorfeld planbare Kosten sind. Meine Hochzeitspakete haben generell keine Mengenbegrenzung.
  • Verlassen Sie sich nicht blind auf Bewertungen im Internet. Treffen Sie den Hochzeitsfotografen im Vorgespräch persönlich und lassen Sie sich seine Referenzarbeiten zeigen. Im Übrigen finden Sie Bewertungen meiner Kunden auf dieser Seite: Referenzen.
  • Die Bildbearbeitung der Fotos hat natürlich direkten Einfluss auf den Preis, den Ihnen Ihr Fotograf nennt. Hier sollten Sie einen großen Wert darauf legen. Die Bearbeitung kostet viel Zeit, meist mindestens so viel wie das Fotografieren selbst. Auch Schwarz-Weiß-Fotos sind nicht einfach Farbfotos in Grautönen.
  • Im Standesamt und in der Kirche ist das Fotografieren meist nur eingeschränkt möglich. Bei einigen Standesämtern ist das Fotografieren bspw. während der Ansprache des Standesbeamten untersagt. Informieren Sie sich bitte hierzu vorher ausführlich, damit es am Tag der Hochzeit keine Überraschungen gibt. Ich habe in meinem Blog eine Auswahl der schönsten Standesämter in Müchen und Umgebung aufgeführt.
  • Die Hochzeitstorte ist ein Kernelement an Ihrem so wichtigen Tag. Achten Sie darauf, dass ggf. die Lieferung zur Location, die Kuchenplatte und auch das Abholen zusätzliche Kosten verursachen können. Einige Konditoren erheben hier keinen Aufpreis, insbesondere dann, wenn die Konditorei nahe der Hochzeitslocation liegt.
  • Planen Sie im Allgemeinen alles sehr großzügig. In der Regel dauert am Tag der Hochzeit alles etwas länger: das Fahren mit Blumengesteck auf dem Auto ist mit ca. 50 km/h begrenzt, das Ein-/Aussteigen der Braut ist dank Brautkleid aufwändiger, unvorhergesehene Staus oder Baustellen behindern die zügige Weiterfahrt, das Kleid will beim Anziehen nicht so recht sitzen oder das Hairstyling dauert zu lang… Die Möglichkeiten der kleinen Pannen sind vielfältig. Nehmen Sie diese mit Humor und verkrampfen Sie sich nicht zu sehr. Dieser Tag ist einmalig und genau so sollten Sie ihn erleben! Also genug Puffer einplanen. Und noch ein kleiner Tipp: planen Sie nicht nach den Gästen, sondern für einen allgemeinen, optimalen Ablauf. Wenn die Großeltern oder andere Gäste drei Minuten länger brauchen zum Restaurant, weil sie in der Autokolonne an einer Ampel „hängen“ geblieben sind, dann ist das nicht so schlimm. Stressige, liebe Menschen am Hochzeitsmorgen am Besten erst zur Trauung einladen :)
  • Geben Sie Aufgaben am Hochzeitstag in verantwortungsvolle Hände. Sie sollten sich an Ihrem Tag nicht mit der Organisation beschäftigen (müssen). Nennen Sie Ihrem Fotografen auch einen Ansprechpartner bei Fragen. Ansonsten: beachten Sie den Fotografen, bis auf die Porträt-, Paar- und Gruppenfotos, bestenfalls nicht, sondern genießen Sie Ihren Tag! Er meldet sich bei Ihnen, wenn er Ihre Aufmerksamkeit benötigt.
  • Denken Sie daran, dass nach der Trauung in der Kirche oder im Standesamt ggf. „Unordnung“ aufgeräumt werden muss: Blumengestecke an den Kirchbänken, verstreuter Reis und Blütenblätter u.a. Bitten Sie daher gute Freunde oder beauftragen Sie eine dritte Person, entsprechend aufzuräumen, wenn Sie die genutzten Räumlichkeiten verlassen.