Wissenswertes über diese Kirche

Die Heilig-Geist-Kirche wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut, nachdem die an selbiger Stelle gestandene romanische Kirche von 1207 im Jahre 1367 völlig abbrannte. Die Kirche ist im gotischen Stil erbaut und wurde 1724-30 von Johann Georg Ettenhofer, sowie 1727 von Giovanni Viscardi umgebaut. Sie ist seit Viscardi eine Barockkirche. Die Brüder Egid Quirin Asam und Cosmas Damian Asam gestalteten die Innenausstattung, insbesondere den Stuck und die Rokoko Fresken, welche die Geschichte des 1250 gegründeten Spitals erzählen, zu welchem die Kirche gehörte. Das Spital wurde 1885 abgerissen und die Heilig-Geist-Kirche daraufhin erweitert, sowie eine neue Fassade des Eingangs im Neobarock von Franz Löwel errichtet.

Das im Innenraum einschiffige Gotteshaus hat fast keine gotischen Züge mehr, lediglich die Nordwand des Kirchenschiffes und die Strebepfeiler des Chores blieben erhalten. Kreuzgewölbe sind in den Seitenschiffen zu finden, im Hauptschiff ein Tonnengewölbe. Bedeutende, kunsthistorische Gegenstände sind ein bronzenes Denkmal für Herzog Ferdinand von Bayern, erstellt 1608 von Hans Krumpper, einige Wandmalereien von Peter Horemans (1725), der 1730 entstandene Hochaltar von Nikolaus Stuber und ein altes, spätgotisches Kruzifix aus dem Jahre 1510.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Heilig-Geist-Kirche stark beschädigt und die Innenausstattung nahezu vollständig zerstört. Sie wurde in den Folgejahren umfassend restauriert, zuletzt im Jahr 1991.

Anschrift: Prälat-Miller-Weg 3, 80331 München – zur Webseite

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