Wissenswertes über diese Kirche

Die Herzogspitalkirche St. Elisabeth ist eine unabhängige Konventkirche (Klosterkirche) der Münchner Servitinnen. Die barocke Kirche, nach den Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer erbaut, wurde 1727 eingeweiht. Sie gehört zum angrenzenden Herzogspital, welches 1555 Herzog Albert V für sein Hofpersonal errichten ließ. Bereits die Planungen des Spitals von Heinrich Schöttel sahen eine Kirche vor.

Dem Gnadenbild der Schmerzhaften Madonna wird eine wundertätige Wirkung nachgesagt. So soll diese 1690, von einem Kind beobachtet, die Augen bewegt haben. Das Bild erhielt daraufhin vom Bischof von Freising umgehend die Approbation. Seitdem ist es zu einem wichtigen Ziel der Marienwallfahrt geworden. In der Kirche wurden dadurch bisher etwa 56.000 Messen gelesen und etwa 400 Wundertaten gezählt. 1651 wurde die auf dem Bild gezeigte Holzfigur von Tobias Bader, einem Münchner Bildhauer, geschaffen und wird bis heute in der Herzogspitalkirche verehrt.

Das Herzogspital wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, anschließend abgetragen und neu errichtet. Dabei wurde das Kirchenschiff nach Plänen von Alexander Freiherr von Branaca 1956/57 ersetzt und der Kirchturm saniert. Der heutige Innenraum ist eher schlicht, in Backstein gehalten.

Anschrift: Herzogspitalstraße 7, 80331 München

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