Wissenswertes über diese Kirche

Die erste Pfarrkiche der Isarvorstadt, die katholische, neoromanische Kirche St. Maximilian, wurde 1895-1903 nach Plänen von Heinrich von Schmidt erbaut. Ende des 19. Jahrhunderts wuchs Münchens Bevölkerungszahl so stark an, dass der Bau von drei weiteren Pfarrkirchen von Erzbischof Antonius von Steichele gefordert wurde. Der daraufhin gegründete „Zentralverein für Kirchenbau in München“ bemühte sich jahrelang, das notwendige Kapital zusammen zu tragen, was ihm 1895 gelang.

Den daraufhin ausgelobten Architektenwettbewerb, an welchem sich 96 Fachleute beteiligten, gewann Heinricht Freiherr von Schmidt mit seinem neugotischen Entwurf. Schmidt musste diesen jedoch kostengünstiger gestalten, woraufhin einer seiner zwei neoromanischen Entwürfe ausgewählt wurde. Erzbischof Antonius von Thoma legte 1895 in Anwesenheit des Prinzregenten Luitpold den Grundstein. Der Bau ruhte in den Jahren 1898-99 wegen Geldmangel. Die Kirchweihe fand 1901 durch Erzbischof Franz Joseph Stein statt. 1903 wurde St. Maximilian zur Stadtpfarrkirche und zur eigenständigen Pfarrei erhoben. 1938-39 wurde die noch fehlende Sakristei angebaut.

Das Gotteshaus wurde im Zweiten Weltkrieg mehrfach bei Luftangriffen getroffen und dabei stark beschädigt. Der Wiederaufbau begann 1949; der Hochaltar wurde erst 1953 wieder geweiht. Die oktogonalen Turmhelme, welche zerstört waren und durch Notdächer ersetzt wurden, sind bis heute restauriert worden.

Anschrift: Deutingerstraße 4/I, 80469 München – zur Webseite

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